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NAGEN

„Phil, hast du nicht Lust ein bisschen Musik im Stadtbad zu machen und das Ganze wird gefilmt?“„Na klar, ich bringe einfach einiges an Kram mit und improvisiere ein wenig.“„Wie soll das alles denn heißen?“

Und so fügte sich eins zum anderen.

In der Vergangenheit hatte ich schon zwei Mal die Gelegenheit mich in Solo-Aktivitäten zu üben. 2015 im Rahmen der Inszenierung „Die Möglichkeit einer Insel“ am Schauspiel Dortmund, zu der ich viele Soundcollagen beisteuern durfte, die dann auch zu fragments of an island geworden sind – und 2018, als mich Bildhauer Gerhard Hahn als Musiker zu seiner Vernissage auf Schloss Neersen einlud.

Und jetzt animierten mich halt meine langjährigen Musikerkollegen Malte und Till Menzer, die sich in einem tollen Kollektiv im online-Format „Allesamt am Seidenen Faden“ für die Öffentlichkeit der Krefelder Kulturszene in Corona-Zeiten einsetzen. Und der Dreh zur vergangenen Sendung war im altehrwürdigen Krefelder Stadtbad terminiert.

Ich hatte im Frühjahr bei einer Führung durch das verlassene Bad bereits den Kellerraum zur Wasseraufbereitung entdeckt und hatte direkt die Vision dort einmal Musik zu machen. Die Atmosphäre dieses „Lost Places“ ist einfach mega elektrisierend. Und ich hatte so viel schneller als ich es mir ausgemalt hatte, die Möglichkeit eben diesen Raum zu bespielen. Als erster.

Vermutlich sind dies überhaupt die ersten Bilder dieser Räumlichkeit, die je an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Einen lieben Dank auch an Peter Cladders und Patrick Richardt fürs Filmen.

Und ihr hier nun viel Spaß mit der ersten Improvisation unter dem Namen NAGEN. Zieht Kopfhörer auf!

Phil

Die ganze Folge „Allesamt am Seidenen Faden“ – es war ein Livestream mit einigen zuvor aufgenommenen Teilen – könnt ihr hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=eah-yrZzFnw

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