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News

neue BassLine-Homepage

15. Juli 2012

neue BassLine-Homepage

Zusammen mit Andy Zanders habe ich die neue BassLine-Homepage erstellt. Ich habe die Firmenhistorie beleuchtet und chronologisch aufgearbeitet, da ja 2013 das Jahr des 20jährigen Firmenjubiläums ist. Sämtliche Texte und Fotos sind von von mir. Ein Projekt, was niemals abgeschlossen sein wird. So wie der Kölner Dom. 😉 www.bassline-bass.de

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Das Provinztheater beim Eurovision Song Contest

15. Mai 2011

Das Provinztheater beim Eurovision Song Contest

Diese ganze Aktion war der eigentliche Startschuss vom Provinztheater. Wir haben zwar vorher schon ein wenig Straßenmusik gemacht, aber mit dem Entschluss beim ESC Casting mit zu machen ging es richtig los. Wenige Tage vorher stoß Moritz Krämer als Akkordeonist Anton Stadler zur Band. Das Casting setzte so einiges in Gang. Nicht nur, dass wir als Band zusammenfanden, wir haben auch schnell drei Songs live im Studio von Jan Loewenhaupt in Köln eingespielt, woraus dann viel später die Verena EP samt den Videos „wie schön“ und „Verena“ entstand. Bei „wie schön“ existierte das Video bereits vor dem Studioaufenthalt und bei Verena genau umgekehrt und wir nutzten Videomaterial aus Oslo. Doch kurz der Reihe nach. Wie es halt so kommt, mussten wir nach keiner Zusage von Stefan Raab als „Theater“ diese ganze Nummer natürlich gehörig inszenieren und haben einen Volksentscheid in Köln veranstaltet, bei dem die Passanten mit einer Spende in den Klingelbeutel für uns abstimmen konnten. Das Klingelbeutel-Geld wurde dann genutzt um tatsächlich mit der ganzen Band in Oslo, vor den Toren des Eurovision Song Contests zu musizieren. Eine Aktion, die sich über viele Monate erstreckt hat, in der wir exzessiv Videos produziert haben. Unter anderem waren wir kurz vorher auch noch in Hamburg und Achen um die Aktion zu bewerben. „live im studio“ ist eine Fernsehshow, die wir im Proberaum gedreht haben. Nick war für das Drehbuch und die Kulissen zuständig, gedreht wurde es von Sputnic und ich war für die akustische Ausgestaltung zuständig. In Oslo selbst war Nils Voges von Sputnic mit einer 8mm Kamera dabei- woraus später das Verena-Video entstand. Alle Einzelheiten vom Casting bis zu einem Fotoalbum aus Oslo findet man auf der Provinztheater-Homepage. Eine Wahnsinnsaktion, die uns viele Eindrücke beschert...

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Abriss, Ruin, Erlösung

20. Januar 2011

Abriss, Ruin, Erlösung

Inszenierung am Schaupspiel Dortmund. Musik und Klangcollagen.

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Kreativlabor

28. April 2010

Kreativlabor

Tutor-Tätigkeit an der HSNR: Betreuung des Kreativlabors – einem Arbeitsraum für Studenten ausserhalb der Hochschule.

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der Bau

28. März 2009

der Bau

Theaterfotografie zu „der Bau“ – eine Inszenierung von Alexander Kerlin im Ringlokschuppen Mühlheim.

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„filth“ in der Gitarre&Bass

1. Oktober 2007

„filth“ in der Gitarre&Bass

Gitarre und Bass Ausgabe 10/07, Seite 272 Wie schön, wenn man als Magazin-Macher auch einmal direkt erfährt, dass man einen positiven Einfluss auf die Leserschaft ausübt. Sonst schreibt man oft in ein Vakuum hinein und läuft Gefahr, den Blick für´s Wesentliche zu verlieren. Nicht so bei G&B, was Philipp Maike aus Krefeld eindrucksvoll beweist. Denn die Lektüre aus den Workshops von Helmut Grahl, in dem der Umbau einer Western- zu einer Resonator-Gitarre demonstriert worden war, hat Philipp inspiriert, sich selbst einmal am Gitarrenbau zu versuchen – mit einem erstaunlichen Ergebnis: Filth! Auslöser neben diesem oben genannten Artikel war ein entspannender Spaziergang durch das örtliche Kaufhaus, bei dem Philipp neben Töpfen und Pfannen einen Fettspritzschutz aus Blech hängen sah. Von dem Gedanken „Mensch, bau das Teil doch einmal in eine Klampfe ein und schau, was passiert!“ bis hin zur Investition von 10 Euro war es kein weiter Weg, denn optisch machte das Ding ja einen recht interessanten Eindruck; über die Stabilität braucht man sowieso nicht reden! Einziges Manko war die recht erhebliche Größe des Pfannenfett-Spritzschutzes von 30cm Durchmesse – das passte nicht so einfach auf eine hundsgewöhnliche Gitarre. Also hat Philipp das Pferd andersherum aufgezäumt und einfach eine neue Gitarre rund um den Spritzschutz aufgebaut. Bei Bassline, dem Krefelder Bass-Hersteller, hatte er zwar schon einige Erfahrungen im Schleifen von Solidbody-Instrumenten sammeln können, aber Akustikgitarren waren Neuland für ihn. Frisch ging´s ans Experimentieren, denn der Anspruch war von Anfang an nicht sehr hoch geschraubt, sodass denn auch Pappel-Sperrholz aus der Restretruhe und leichtes Sperrholz aus dem Modellflugzeugbau als Basismaterial für die Pseudo-Resonator-Gitarre reichen mussten. Zargen biegen wie die Profis – das war eh nicht drin. Mit Limitierungen umzugehen, schult den Geist und mündet oft in Neuem – so auch hier, denn die Form von Philipps Gitarre ist tatsächlich sehr individuell geraten: „Sportlicher als herkömmliche Akustikgitarren“, umschreibt Philipp das Design passend. Und dass die Gitarre groß werden würde, war von Anfang an klar, was dem Erbauer aber auch in den Kram passte, denn „kleine Gitarren sind ja auch was für Weicheier“. Um dem Tenor noch einen draufzusetzen musste eine Bariton-Mensur her. Philipp weiter: „Ich legte mich böse grinsend auf eine Mensur von 760 mm und eine Stimmung von Drop G (!!!) fest … muaaahahahah! 18 Bünde mussten reichen, mehr Platz hatte ich nicht, weil ich die massive Halsauflage zu kurz gemacht habe. Egal – warum auch auf einer Bariton hohe Töne spielen?“ Die Farbe sollte vor allem „anders“ sein, na klar! „Na gut – wird wohl die böseste und dreckigste aller Akustik-Klampfen werden, also: Machste mal eine schöne Fireburst-Lackierung! Gasbrenner und Heissluftfön her und das Ganze lecker warm gemacht. Dann noch ´ne Schicht Ruß von einer Kerze drüber und zum Schluss feinster Klarlack“, beschreibt Philipp seinen innovativen Lackiervorgang. Jetzt sah die Baritongitarre so aus, wie sie hoffentlich später auch klingen sollte … Und die Spritzschutz-Bariton sollte laut klingen! Philipp kramte ein bisschen in der Pickup-Kiste von Bassline und fand dort einen alten Lipstick. Rein damit! Und dann noch einen Piezo-Pickup in die Bridge gesetzt, sodass über PA und verzerrten Amp gleichzeitig gezockt werden kann. Zwei Klinkenbuchsen mit je einem Lautstärke-Regler davor eingebaut und fertig! Den unverstärkten Sound beschreibt Philipp als leise und etwas plärrig – kein Wunder, bei der trashigen und laienhaften Verarbeitung und dem runden Stück festem Blech. Aber vor den...

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